Projektor - Gasteig HP8, Hans-Preißinger-Straße 8, München

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Samstag 28. Mai 2022
18.00 Uhr




Ako som sa stala partizánkou / Wie ich Partisanin wurde

Regie: Vera Lacková / SK / CZ 2021, 90 Min., OmU


Eine filmische Reise zu den bislang unbekannten familiären Wurzeln, die zugleich eine Entdeckung der vergessenen und verdrängten Schicksalen der slowakischen Roma während des Zweiten Weltkriegs wird. Der Urgroßvater der Regisseurin Ján Lacko schloß sich den slowakischen Partisanen an, seine fünfköpfige Familie und seine Mutter wurden erschossen. Die Großmutter der Regisseurin ist seine Tochter aus der zweiten Ehe. V. Lacková nimmt den Zuschauer mit, in die Archive, zu den Zeitzeugen und an die Orte des Geschehens. Sie entdeckt weitere Roma-Partisanen und verschafft ihnen trotz dem immer wieder aufblitzenden Antiziganismus in dem Film und in einer Ausstellung öffentliche Aufmerksamkeit. Parallel deckt sie behutsam die verborgenen Wunden der eigenen Familie auf.

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Produzenten Jan Bodnár.


Preis des Auswärtigen Amts für kulturelle Vielfalt beim goEast Filmfestival in Wiesbaden 2021


Vera Lacková (geb. 1989)

absolvierte Medienwissenschaften und Journalismus von der Masaryk-Universität in Brünn. Während ihres Studiums nahm sie am Dokumentarfilmprojekt „Europe: a Homeland for the Roma“ teil, für das sie 2014 den Dokumentarfilm „Because There Is Hope“ drehte. 2015 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma mit dem Namen Media Voice. Neben ihren eigenen Projekten arbeitet sie als Filmemacherin mit Organisationen, die sich den mit Roma und Sinti verbundenen Themen widmen.


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