Filmmuseum München

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Mittwoch 6. März 2014
18.00 Uhr




Háromezer számozott darab | Three Thousand Numbered Pieces

Ungarn 2022 | R: Ádám Császi | D: Balázs Lengyel, Ádám Császi | K: István Balázs Balázs | M: Csaba Kalotás | Mit: Norbert Varga, Edmond Oláh, Kristóf Horváth, Rómeó Pápai, Cristopher Pászik, Franciska Farkas, Wieland Speck | 96 min | OmeU


Eine Gruppe Roma erarbeitet unter der Anleitung eines ungarischen Regisseurs ein Theaterstück über ihre Erfahrungen als Teil einer marginalisierten Bevölkerungsgruppe. Überraschend werden sie von einem Berliner Theater eingeladen, ihre Geschichten von Armut, Diskriminierung und sexueller Gewalt auf eine deutsche Bühne zu bringen. Doch bei den Proben zeigt sich, dass sich kaum jemand für ihre Lebensgeschichten interessiert und die alten Vorurteile im modernen Gewand fortbestehen. Der Film verarbeitet reale Erfahrungen des Regisseurs Ádám Császi und seiner Roma-Theatergruppe, die vor einigen Jahren mit ihrem Stück tatsächlich nach Berlin eingeladen wurden. „Three Thousand Numbered Pieces“ ist eine schrille Satire über die liberale westliche Kulturszene und eine provokative Reflexion tiefsitzender rassistischer Stereotype.

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Adam Csázci.



Ádám Császi (1978)

schloss 2004 schloss sein Studium der Englischen Sprache und Literatur an der Eötvös Lóránd Universität der Wissenschaften ab. Im Jahr 2003 schrieb und produzierte er zusammen mit Gábor Tóth Zoltán Tóth seinen ersten Kurzfilm, 1 Week (2003), der den Sonderpreis des 33. ungarischen Filmfestivals gewann. Es folgte der Experimentalfilm Underground (2004), für den er den Sonderpreis der Jury des 36. ungarischen Filmfestivals erhielt. Der dritte Kurzfilm, Weaker Days (2007), wurde ebenfalls mit einem Filmszemle-Preis ausgezeichnet, gefolgt von Celebration (2010). Sein erster Spielfilm, The Tempest Heels (2014), feierte sein internationales Debüt auf der Berlinale in Deutschland.


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