Projektor - Gasteig HP8, Hans-Preißinger-Straße 8, München

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Freitag 27. Mai 2022
18.00 Uhr




Cenzorka / 107 Mother

Regie: Peter Kerekes / SK / CZ / UA 2021, 93 Min., OmeU


Frauengefängnis in Odessa – viele, die hier ihre Strafe absitzen, haben gemordet, Verbrechen aus Leidenschaft. Zusammen mit ihren Wächterinnen bilden sie eine eingespielte Einheit, Arbeit, Erziehung und sporadische Kontakt mit der Außenwelt strukturieren den Tag. Einige, wie Lesja, die ihren Mann aus Eifersucht umgebracht hat und zu sieben Jahren verurteilt wurde, bringen hier ihre Kinder zur Welt, auch die gemeinsame Zeit mit ihnen ist genau geregelt. Werden die Kinder drei Jahre alt, dürfen sie nicht mehr im Gefängnis bleiben – für Lesja zunehmend ein Problem. P. Kerekes arbeitet in seinem in Russisch gedrehtem Spielfilm mit Schauspielerinnen sowie realen Inhaftierten und führt in den Gefängnisalltag mit einer unglaublichen Sensibilität und frei von jeglichen Klischees.


Bestes Drehbuch bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2021
Bester Director beim Internationalen Filmfestival Chicago 2021


Peter Kerekes (geb. 1973)

ist Regisseur und Produzent. Er studierte Filmregie an der Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Darstellenden Künste in Bratislava. Gleich sein erster abendfüllender Dokumentarfilm „66 sezón / 66 Seasons“ (2003) gewann mehrere Preise, darunter den Preis für den besten Film bei DocAviv. Sein nächster Dokumentarfilm, „Jak se vaří dějiny / Cooking History“ (2009), erhielt u.a. den Prix Artomination für den besten Dokumentarfilm bei den Europäischen Filmpreisen. 2013 gewann Kerekes‘ Dokumentarfilm „Velvet Terrorist“, bei dem er gemeinsam mit Pavol Pekarčík und Ivan Ostrochovský Regie führte, den FEDEORA Award beim KarlovyVary IFF und feierte seine internationale Premiere im Berlinale Forum, wo er den Tagesspiegel Readers‘ Award gewann. „Cenzorka / 107 Women“ ist sein erster Spielfilm.


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