https://www.youtube.com/watch?v=VJVVvXKKMIQ

Sonntag 20. Juni 2021
19.00 Uhr




Ivan Krastev und Marie-Janine Calic im Gespräch

Blickwechsel nach Osten



In der neuen Reihe „Fahrtrichtung Ost” nehmen wir Sie mit auf literarische Entdeckungsreise.
In der einleitenden Diskussionsveranstaltung sprechen Ivan Krastev und Marie-Janine Calic über die Missverständnisse zwischen Ost und West und über die Gründe der politischen Krisen - nicht nur in Mittelosteuropa.
In englischer Sprache.

Veranstalter: Mittel Punkt Europa e. V., Münchner Stadtbibliothek und Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas.


Ivan Krastev
ist Politikwissenschaftler und Autor. Er ist Leiter des Centre for Liberal Strategies in Sofia und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen (IWM) in Wien. Zuletzt ist von ihm das Buch "Ist heute schon morgen? Wie die Pandemie Europa verändert" (2020) erschienen.

Marie-Janine Calic
ist Professorin für Ost- und Südosteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie ist u. a. stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Außenpolitik (München). Zuletzt ist ihr Buch "Geschichte Jugoslawiens" (2020) erschienen.





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Filmgalerie im leeren Beutel

Montag 11. November
11:11UHR

Test | Event 02

PL / FR 2019, 115 MIN., OmU
REGIE: JAN KOMASA
Darsteller: Bartosz Bielenia, Aleksandra Konieczna,
Eliza Rycembel, Tomasz Ziętek, Barbara Kurzaj

Der 20-jährige Daniel sitzt wegen Totschlags in einer Erziehungsanstalt ein. Im dortigen von rauen Machtkämpfen bestimmten Klima entdeckt er seine Spiritualität. Beim Vaterunser und dem ekstatischen Singen religiöser Lieder kann der sensible junge Mann die Welt um sich soweit vergessen, dass er dem Vorbild des Anstaltspfarrers Tomasz nacheifert. Ein Vorbestrafter könne nicht Geistlicher werden, predigt dieser, fügt aber hinzu „Jeder von uns ist Gottes Priester“. Als Daniel eine Lehrstelle in einem Sägewerk antreten soll, setzt er sich in eine kleine Gemeinde ab, deren Priesterstelle zufällig vakant ist. Er nutzt die Gunst der Stunde, schlüpft ins Ornat und zelebriert zur Verwunderung der Gläubigen höchst unkonventionelle Messen. Als er sich dann auch noch verliebt, droht die sehr polnische Hochstaplergeschichte ins Wanken zu geraten.

Ausgezeichnet mit dem Europa Cinemas Label Award beim Filmfestival von Venedig 2019. Polnische Oscar-Nominierung 2020 für den besten fremdsprachigen Film.

JAN KOMASA (geb. 1981 in Poznań)
absolvierte das Fach Regie an der Filmhochschule von Łódź. Mit dem Kurzfilm „Nice to See You“ gewann er 2004 beim Cinéfondation-Wettbewerb in Cannes den dritten Preis. Sein Spielfilmdebüt „Suicide Room“ feierte 2011 in der Panorama-Sektion der Berlinale Premiere. Nach dem Blockbuster „Warsaw ’44“ ist „Corpus Christi“ sein dritter Spielfilm.